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Landesjugendlager Spree-Entencamp 2013
In der letzten Woche der Sommerferien war es endlich soweit. Das Spree-Entencamp der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg stand an. Bereits im Spätherbst 2012 beschlossen die Wandlitzer Jugendwarte, dass man dieses Jahr an diesem Landesjugendlager teilnehmen möchte. Zuvor veranstaltete man 2011 und 2012 ein eigenes Zeltlager, bzw. besuchte im August 2012 auch der Kreisjugendzeltlager. Also trafen sich nun am 27. Juli ca. 40 Kinder aus den Jugendfeuerwehren Basdorf, Klosterfelde, Schönerlinde, Schönwalde und Wandlitz am Feuerwehrgerätehaus in Wandlitz. Von dort ging es gemeinsam mit sieben Betreuern nach Bagenz (Landkreis Spree-Neiße). Im großen Konvoi mit acht Feuerwehrfahrzeugen ging es über die Autobahn gen Süden. Bereits das war ein Erlebnis, da die Kinder eine solche Konvoifahrt noch nie erlebt hatten. Nach knapp drei Stunden erreichten wir die Ortschaft Neuhausen/Spree, zu welcher der Ort Bagenz gehört. Diese Gemeinde liegt südlich von Cottbus und umschließt die Spremberger Talsperre. Diese war auch unser Ziel, da der Campingplatz „Spreecamp“ direkt am Ostufer der Talsperre liegt. Vor Ort angekommen mussten wir erst auf unsere Einfahrt warten. Die Lagerleitung ließ die Jugendfeuerwehren erst nacheinander auf das Gelände, damit sich keiner beim Aufbau in die Quere kam. So konnten wir bereits erste Kontakte zu anderen, ebenfalls wartenden, Jugendfeuerwehren knüpfen. Als es dann endlich losging, erfolgte eine Enttäuschung. Zwar hatten einige bereits im Voraus gelesen, dass in der Talsperre etwas Wasser abgelassen wurde, jedoch schien sie fast leer zu sein. Nix mit Baden, dachten wir uns sofort. Nun ging es jedoch an das Aufbauen der Zelte. Neben mehreren 4-Mann-Zelten und Familienzelten, wurden auch zwei größere Mannschaftszelte aufgebaut. Die Mitnahme dieser großen Zelte stellte sich nur wenig später als gute Entscheidung raus. Nachdem die meisten Zelte standen, wurde das Abendbrot eingenommen. Im Anschluss gab es eine Betreuerbesprechung, bei der u.a. mitgeteilt wurde, dass es zum Baden einen Busshuttle geben wird, der die Teilnehmer ans Westufer fährt. Dieses ist noch zum Baden geeignet. Der Abend wurde mit einer Feuershow eingeläutet, bei der sich neben einem Musikzug auch zwei Akrobatikkünstler präsentierten. Nach dieser Show fielen die Kinder sichtlich müde ins Bett. Die folgenden Tage verliefen Abwechslungsreich. Neben verschiedenen Workshops (Zirkus, Erste-Hilfe, Feuerakrobatik,…) gab es auch viele Sport- und Spaßolympiaden für Kinder und Betreuer, eine Nachtwanderung, einen Ausflug zur Werkfeuerwehr Kraftwerk Jänschwalde und bunt gestaltete Abende für die Teilnehmer. Die fast 500 Teilnehmer kamen übrigens nicht nur aus Brandenburg. Nein auch aus Berlin und Sachsen nahmen Mannschaften teil. Sogar aus Polen und Russland kamen Gruppen angereist, um am Landesjugendlager teilzunehmen. Die zweite Nacht im Spree-Entencamp war für Kinder wie Betreuer gleichermaßen aufregend. Über den Zeltplatz zog ein Unwetter hinweg. Neben Regen und leichtem Hagel kam es auch zu starken Sturmböen, welche die Zelte um wehten. Mitten in der Nacht entschieden die Betreuer, die Kinder der kleineren Zelte aus Sicherheitsgründen in die großen Mannschaftszelte umzuquartieren. Diese waren standfester und sicherer. So verbrachten alle Kinder die Nacht in vier Zelten, eng beieinander, während die Betreuer draußen die Zelte weiter sicherten und gegen eindringendes Regenwasser kämpften. Eine spannende Erfahrung, die man so aber nicht nochmal haben möchte. Der Donnerstag war einer der Höhepunkte des Camps. Es war der Tag der Städteausflüge. Während die Gastmannschaften aus Polen und Russland unsere Hauptstadt Berlin erkundeten, fuhren die deutschen Mannschaften mit acht Bussen nach Dresden. Dort gab es als erstes eine Stadtrundfahrt. Dazu stieg am Elbufer eine Gästeführerin ein. Diese hatte mit den Tücken der Technik zu kämpfen, denn in dem Bus gab es, neben der fehlenden Klimaanlage, kein Mikrofon für die Gästeführerin. So erklärte sie mit lautstarker Stimme, was wir aus dem Bus heraus sehen konnten. Im Anschluss ging es nach einer kleinen Pause an der Semperoper ins Hygienemuseum. Dort konnten wir die Ausstellung zum Thema Hygiene, sowie den Ausstellungsbereich speziell für Kinder besuchen. Man konnte dort viel anfassen, probieren und lernen. Den Kindern machte es sichtlich Spaß und es war am Ende schwierig, die Kinder zum Gehen aufzufordern. Am Abend wartete jedoch die Zirkusaufführung auf uns, wo auch Kinder der Wandlitzer Jugendfeuerwehren aufgetreten sind. Nach einer abwechslungsreichen, aber auch anstrengenden Woche, hieß es am 03.08. Abschied nehmen. Dies bedeutete neben dem Abbauen der Zelte, dass viele der Kinder sich von ihren Zeltlagerbekanntschaften verabschieden mussten. In dieser Woche hatten viele Freundschaften gebildet, sodass manche kaum noch im Zelt zu sehen waren. Parallel zu der Woche, produzierte die Landesjugendfeuerwehr auch Nachrichten mit dem Titel „Spree-Enten-News“. Diese wurden an jedem Abend ausgestrahlt. Wer möchte, kann diese auf der Seite der Landesjugendfeuerwehr Brandenburg (www.ljf-bb.de) nochmal ansehen. Abschließend möchten sich alle Betreuer noch bei den mitgefahrenen Kindern für die gemeinsame Woche bedanken. Gemeinsam haben wir acht tolle Tage erlebt, die wir, trotz einiger Strapazen, nicht missen möchten. Auch für uns war es eine tolle Erfahrung.
Feuerwehr Schönwalde (Barnim)
Gemeinde Wandlitz
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